20 Tipps für Sicherheit und Datenschutz in Windows 10



Damit Windows 10 sicher betrieben werden kann, und der Datenschutz möglichst optimal abgestimmt ist, sind einige Einstellungen an verschiedenen Stellen im System besonders hilfreich. Wir gehen auf 20 wichtige Einstellungen ein und geben Tipps für mehr Sicherheit und Datenschutz.

Die Einstellungs-App von Windows 10 wird immer mehr ausgebaut, die alte Systemsteuerung wird dafür immer mehr abgeschafft. Um Windows 10 sicher zu betreiben sollte nach der Installation also ein Blick in die Einstellungs-App gehen. Hier sollten vor allem die Datenschutz-Einstellungen und Sicherheitsoptionen berücksichtigt werden.

Tipp 1 – Updates installieren

Über „Update und Sicherheit“ sollten bei „Windows Update“ zunächst über „Nach Updates suchen“ die neusten Windows-Updates installiert werden.

Tipp 2 – Virenschutz überprüfen

Bei „Update und Sicherheit/Windows-Sicherheit“ sollte „Windows-Sicherheit öffnen“ gewählt werden. Hier kann bei „Viren-& Bedrohungsschutz“ und dann mit „Einstellungen verwalten“ sichergestellt sein, dass der Virenschutz aktiv ist. Hier sollten vor allem die beiden Optionen „Echtzeitschutz“ und „Cloudbasierter Schutz“ aktiviert sein.

Tipp 3 – Ransomware-Schutz aktivieren

Über „Update und Sicherheit/Windows-Sicherheit“ sollte „Windows-Sicherheit öffnen“ gewählt werden. Hier kann bei „Ransomware-Schutz“ die Option „Ransomware-Schutz verwalten“ aktiviert werden. Wird die Option aktiviert, lassen sich wichtigen Dateien in Windows 10 mit OneDrive und OneDrive für Business synchronisieren. Bei Malware-Befall lassen sich auf diesem Weg Daten wiederherstellen.

Tipp 4 – Microsoft-Konto verwalten

Wird ein Microsoft-Konto genutzt, sollte in den Einstellungen der Windows-Sicherheit, die bereits zuvor aufgerufen wurden der Bereich „Kontoschutz“ aufgerufen werden. Bei „Synchronisierungseinstellungen verwalten“ sollte eingestellt werden, welche Daten mit Microsoft synchronisiert werden sollen.

Tipp 5- Zwischenablage schützen

In den Einstellungen kann bei „SystemZwischenablage“ der Zwischenablageverlauf aktiviert oder deaktiviert werden. Hier kann der Verlauf auch gelöscht werden.

Tipp 6 – Allgemeine Datenschutzeinstellungen

Über „DatenschutzAllgemein“ werden in den Einstellungen Grundeinstellungen für den Datenschutz erreicht. Hier kann zum Beispiel die Werbe-ID deaktiviert werden, sowie die Personalisierung der Werbung.

Tipp 7 – Spracherkennung deaktivieren

In den Datenschutzeinstellungen kann bei „Spracherkennung“ die Spracherkennung deaktiviert werden, wenn diese nicht genutzt werden. Hier wird auch das Hochladen von Sprachdaten in die Cloud unterbunden.

Tipp 8 – Position deaktivieren

In den Datenschutzeinstellungen kann bei „Position“ eingestellt werden, ob Windows und Apps Zugriff auf den Standort des Gerätes haben sollen. Hier lassen sich die Daten auch löschen. Außerdem kann festgelegt werden, welche Apps Zugriff auf die Position nehmen dürfen.

Tipp 9 – Kamera und Mikrofon steuern

In den Datenschutzeinstellungen lassen sich bei „Kamera“ und Mikrofon“ Einstellungen vornehmen, ob Kamera und Mikrofon aktiviert sein sollen, und welche App die Hardware verwenden sollen.

33 Security-Tipps für Windows 10

Tipp 10 – Benachrichtigungen konfigurieren

In Windows 10 will das Betriebssystem Benachrichtigungen senden, aber auch viele Apps, wie zum Beispiel Browser. Über „SystemBenachrichtigungen und Aktionen“ lässt sich festlegen, wer Benachrichtigungen anzeigen darf. Bei „DatenschutzBenachrichtigungen“ lassen sich ebenfalls Einstellungen vornehmen und Benachrichtigungen aktivieren oder deaktivieren.

Tipp 11 – Zugriff auf Microsoft-Konto steuern

Wird ein Microsoft-Konto verwendet, werden Daten bei Microsoft gespeichert. Über „DatenschutzKontoinformationen“ kann wiederum festgelegt werden, ob Windows auf die Daten zugreifen darf und welche Apps das ebenfalls dürfen.

Tipp 12 – Kontakte schützen

Bei „DatenschutzKontakte“ sollte eingestellt werden, welche Apps Zugriff auf die in Windows gespeicherten Kontakte nehmen dürfen.

Tipp 13 – Kalender, E-Mails, Aufgaben und SMS schützen

Bei „Kalender“, „E-Mail“, „Aufgaben“ und „Messaging“ sollte ebenfalls konfiguriert werden, welche Apps in Windows Zugriff auf diese heiklen Informationen nehmen dürfen.

Tipp 14 – Datenaustausch im Hintergrund steuern

Bei „DatenschutzHintergrund-Apps kann festgelegt werden, welche Apps im Hintergrund laufen dürfen und dabei aktiv auf Daten zugreifen können.

Tipp 15 – Lokales Konto nutzen

Nur wer unbedingt ein Microsoft-Konto nutzen will, zum Beispiel um Daten auf mehreren Rechnern zu nutzen und Einstellungen zu synchronisieren, sollte ein solches Konto nutzen. Windows 10 unterstützt auch den Betrieb eines lokalen Kontos. Die Einstellungen dazu lassen sich in den Einstellungen bei „Konto“ einstellen. Mit „Stattdessen mit einem lokalen Konto anmelden“, werden alle Einstellungen in ein lokales Konto portiert und die Verbindung mit dem Microsoft-Konto deaktiviert.

Tipp 16 – Nicht mehr benötigte Apps deinstallieren

Vor allem auf neuen PCs kann es passieren, dass unnötige Apps installiert sind, die eine Gefahr für die Sicherheit und den Datenschutz darstellen. Über „appwiz.cpl“ lassen sich alle installierten Programme anzeigen. Über das Kontextmenü werden nicht mehr benötigte Apps deinstalliert.

Tipp 17 – Cortana deaktivieren

Wer den Sprachassistent von Microsoft nicht nutzt, kann ihn in den Einstellungen bei „Cortana“ den Assistenten deaktivieren oder zumindest so ausbremsen, dass auf dem Sperrbildschirm keine sensiblen Daten angezeigt werden.

Tipp 18 – Diagnose und Feedbackdaten löschen

Bei „DatenschutzDiagnose und Feedback“ lassen sich Diagnosedatenlöschen und Datenübertragungen in dieser Hinsicht zu Microsoft löschen. Hier kann Windows auch so eingeschränkt werden, dass nicht unnötig viele Daten zu Microsoft geschickt werden.

Tipp 19 – Suche anpassen

Über „Suche“ kann in den Einstellungen festgelegt werden, ob auch Cloudspeicher durchsucht werden sollen. Auch der Geräteverlauf und der Suchverlauf kann hier eingestellt und gelöscht werden. Bei „Windows durchsuchen“ kann festgelegt werden, welche Daten indexiert werden sollen. Außerdem wird hier festgelegt, ob die Webvorschau der Windows-Suche auch Inhalte für Erwachsene anzeigen soll.

Tipp 20 – Sperrbildschirm steuern

Bei „PersonalisierungSperrbildschirm“ kann festgelegt werden, ob Apps Daten auf dem Sperrbildschirm anzeigen dürfen, zum Beispiel der Kalender. Hier kann bei „Einstellungen für Bildschirmtimeout“ auch festgelegt werden, wann Windows durch den Sperrbildschirm gesperrt wird. Über „Einstellungen für Bildschirmschoner“ und dann „Anmeldeseite bei Reaktivierung“ kann festgelegt werden, wann Windows den Bildschirmschoner aktivieren soll, und dass eine Anmeldung erfolgen muss, bevor der PC entsperrt wird.





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