Datenschutz und Big Data helfen sich gegenseitig


Für den Datenschutz ist Big Data ein mögliches Datenrisiko. Für Big Data hingegen scheint der Datenschutz ein großer Hemmschuh oder sogar Verhinderer zu sein. Das neue E-Book zeigt, wie sich die Datenschutzvorgaben bei Big Data umsetzen lassen, ohne den Geschäftserfolg zu verhindern. Ebenso zeigt das E-Book, dass Big Data durchaus wertvoll für den Datenschutz ist.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) macht der Digitalwirtschaft seit längerem Kopfzerbrechen. Umfragen des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) haben zum Beispiel ergeben, dass 43 Prozent der Digitalunternehmen wegen der DSGVO ihre digitalen Aktivitäten eingeschränkt haben, mehr als die Hälfte rechnet mit Umsatzeinbußen.

Datenschutzregulierungen, wie die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder die anstehende E-Privacy-Verordnung, hatten 2018 im Vergleich zu anderen Entwicklungen den größten Einfluss auf die Digitale Wirtschaft in Deutschland, so der BVDW.

Viele Unternehmen halten den Datenschutz für einen Bremsklotz, gerade wenn es um Big Data und Datenanalysen geht. Ein typisches Beispiel ist das Datenschutz-Prinzip der Datenminimierung, früher Datensparsamkeit oder Datenvermeidung. Big Data und Datenminimierung klingen bereits nach einem Widerspruch.

Wie das neue E-Book „Big Data und Datenschutz“zeigt, bedeutet die Datenminimierung nicht das Ende von Big Data. Stattdessen kann man Big Data und Datenminimierung gut miteinander verbinden, die Datenschutzvorgaben machen sogar Big-Data-Projekte besser, wenn man es richtig angeht.

Anonymität versus Big-Data-Analysen

Der Datenschutz ist dann kein mögliches Problem für Big Data, wenn es um Daten ohne Personenbezug geht. Anonyme Daten sind eben keine personenbezogenen Daten und unterliegen nicht der Datenschutz-Grundverordnung, wie die Verordnung auch selbst erklärt.

Für Big-Data-Analysen jedoch erscheinen anonyme Daten vielfach wertlos. Analysen von Kundendaten ohne genaue Kundeninformationen bringen nichts, glaubt so manches Unternehmen. Doch weit gefehlt: Zum einen sind viele Datenanalysen auch dann aussagekräftig, wenn man sie nicht mit einzelnen Personen in Verbindung bringt. Zum anderen haben nicht alle Daten einen direkten oder indirekten Personenbezug.

Das E-Book erklärt deshalb, wie sich Anonymisierung und Big Data Analytics gut in Einklang bringen lassen.


Big Data und Datenschutz

eBOOK

Wenn man Big Data als „große Datenmengen“ versteht, erscheinen bestimmte Forderungen der DSGVO/GDPR als schwierig. Das eBook zeigt auf, wie durch die Vorgabe zur Datenminimierung vieles einfacher wird. Auch der Datenschutz. weiter…

Big Data als Unterstützung für den Datenschutz

Abschließend behandelt das neue E-Book zu Big Data und Datenschutz die Vorteile, die Big Data für den Datenschutz haben kann. Tatsächlich lassen sich bestimmte Pflichten aus der DSGVO deutlich besser umsetzen, wenn Big-Data-Analysen (datenschutzgerecht) durchgeführt werden.

Big Data und Datenschutz sind also kein Widerspruch, sondern gehören zusammen, zum Vorteil für die Unternehmen, nicht nur als Forderung der Datenschützer.





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