Gesundes Herz: So funktioniert ein gesunder Lebensstil


Soll niemand sagen, wir bemühten uns nicht. Wir versuchen es wirklich. Kaufen Bio, verbannen Plastiktüten aus unserem Leben und loben Greta Thunbergs große Bewegung, die globale Veränderung will. Nachhaltigkeit ist ja so wichtig. Aber bei uns selbst und der Art und Weise, wie wir mit unserer Gesundheit umgehen, spielt Nachhaltigkeit häufig kaum eine Rolle. Veränderung? Lieber nicht. Und so stopfen wir entgegen allen guten Vorsätze und wider besseres Wissen zu viel Zucker in uns rein, zu viel Salz, zu viel Fleisch, zu viel Alkohol. Und nehmen uns immer aufs Neue vor, morgen mal wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Oder übermorgen. Kleine Anfrage bei Google: Nachhaltigkeit: etwa 34,1 Millionen Treffer. Herzinfarkt: 6,2 Millionen Treffer. Etwas läuft falsch.

Und plötzlich streikt der Körper. Wäre es nicht eine ziemlich vernünftige Idee, nicht nur der Welt, sondern auch dem eigenen Körper ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu gönnen? Wir gehen lieber ins Krankenhaus, statt in unserem Leben an ein paar wichtigen Stellschrauben zu drehen. Ist es wirklich so schwer?

Todesursache Nr. 1: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Drei Milliarden Mal schlägt das Herz in einem durchschnittlichen Leben. In Deutschland sind die Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache – trotz Hochleistungsmedizin. Mehr Geld für Gesundheit geben in der OECD nur die USA und die Schweiz aus.

Zwar ist die Lebenserwartung in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen, so werden Frauen im Schnitt 83 Jahre alt, Männer 78,2 Jahre. Spanische Männer jedoch leben zwei Jahre länger als deutsche, Schweizer sogar vier. Damit sind deutsche Männer Westeuropas Schlusslicht – nur in den Ländern Osteuropas leben die Menschen kürzer. Grund für die im Vergleich niedrige Lebenserwartung der Deutschen ist nach Aussage einer internationalen Studie, die in der medizinischen Fachzeitschrift “The Lancet” veröffentlicht wurde, der ungesunde Lebensstil hierzulande.

Statt unser Herz beizeiten zu pflegen, lassen wir es untersuchen: Kein anderes Land in Europa führt so viele Herzkathetereingriffe durch wie Deutschland – pro Jahr fast 900.000. Dazu kommen mehr als 350.000 Weitungen und Stützungen verengter Herzkranzgefäße – obwohl der Nutzen zumindest für präventive Maßnahmen dieser Art nicht belegt ist.

Im Video: 100.000 Mal am Tag pumpt das Herz im Durchschnitt Blut durch unseren Körper. Buchautor Johannes Hinrich von Borstel präsentiert fünf Fakten über unser wichtigstes Organ.

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Anders essen: Intervallfasten statt Radikalität. Während acht Stunden bewusst essen, dann 16 Stunden Pause. Zum Beispiel so: Abendessen bis 20 Uhr. Nachtruhe nutzen, nächste Mahlzeit erst wieder um 12.

Anders essen: Intervallfasten statt Radikalität. Während acht Stunden bewusst essen, dann 16 Stunden Pause. Zum Beispiel so: Abendessen bis 20 Uhr. Nachtruhe nutzen, nächste Mahlzeit erst wieder um 12.

Die Zahl der Herzkatheterlabore in Deutschland hat sich zwischen 2002 und 2012 mehr als verdreifacht. Inzwischen gibt es mehr als 830 solcher Hightechzentren, mit denen die Kliniken dank Fallpauschalen gutes Geld verdienen. Wird bei einem Eingriff ein Stent gelegt, bringt das bis zu 4700 Euro. Im Vergleich zu den Niederlanden werden in Deutschland etwa viermal mehr Kathetereingriffe vorgenommen, und dennoch sterben hierzulande im Verhältnis mehr als doppelt so viele Menschen an einer ischämischen Herzkrankheit. Die Rechnung, wonach fortschrittliche Medizintechnik per se ein Garant für mehr Lebenszeit ist – sie geht nicht auf.

“Wir Deutschen gehen nicht gut mit unserem Herzen um. Weder zu Hause noch in den Krankenhäusern”, sagt Professor Gustav Dobos, Direktor der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte. “Unser Gesundheitssystem gibt systematisch Fehlanreize. Wir setzen aus wirtschaftlichen Gründen auf überflüssige Eingriffe und Untersuchungen, statt die Patienten dazu zu ermächtigen, ihren Lebensstil dauerhaft zu ändern. Das ist für Kliniken lukrativ, kostet die Krankenkassen aber viel Geld.”

“Integrative Medizin”

Dobos hat ein Buch geschrieben, in dem er zeigt, wie typische Volksleiden immer auch das Herz in Mitleidenschaft ziehen: Bluthochdruck, zu hohe Blutfettwerte, Stress, dazu Bewegungsmangel – all diese Faktoren beeinflussen einander und münden schlimmstenfalls im Infarkt. Muss nicht sein.

“Wir können durch eine Veränderung unseres Lebensstils viel mehr tun für unsere Gesundheit, als wir annehmen. 80 Prozent aller Schlaganfälle und 90 Prozent aller Herzinfarkte lassen sich durch einen gesunden Lebensstil verhindern”, sagt der 63-jährige Mediziner.

Der wissenschaftliche Fortschritt ist paradoxerweise Segen und Fluch zugleich: Denn je mehr wir uns auf Technik, Digitalisierung und moderne Medikamente verlassen, desto weniger wollen wir offenbar Verantwortung für den Umgang mit unserem Körper übernehmen.

Professor Gustav Dobos, 63, will Menschen dazu ermuntern, mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen

Professor Gustav Dobos, 63, will Menschen dazu ermuntern, mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen

Das beginnt im Kleinen: Muckt der Magen, nehmen wir Säureblocker, statt unsere Ernährung zu verändern. Steigt der Blutdruck zu sehr an, lassen wir uns Betablocker verordnen, statt die tieferen Ursachen für die Malaise anzugehen. Gegen schlechte Cholesterinwerte schlucken wir Statine. Wollen wir abnehmen, geben wir viel Geld für ein angebliches Wundermittel in Pulverform aus der Apotheke aus, statt es mal ein paar Monate lang mit Intervallfasten zu versuchen. Stolpert irgendwann das Herz, steht der Kardiologe bereit.

Die Fähigkeiten dieser Disziplin sind verblüffend, sie rettet viele Menschenleben. Kardiologen veröden widerspenstige Leitungsbahnen, weiten verstopfte Herzkranzgefäße oder setzen Gefäß stützen ein. Am Essener Universitätsklinikum lernen Studenten inzwischen mit Virtual-Reality-Brillen die Abläufe im Katheterlabor kennen. Aber der Glaube an die Macht der Digitalisierung lässt Grundfragen fast in Vergessenheit geraten: Warum wurde der Mensch krank? Und wäre das nicht zu verhindern gewesen?

Die Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin im ehemaligen Knappschaftskrankenhaus in Essen-Steele ist ein Ort, an dem diese Fragen gestellt werden. Hier behandelt Dobos mit seinem Team seit mehr als 20 Jahren Patienten, die unter Herz-Kreislauf-Beschwerden, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder dauerhaften Schmerzen leiden. Dabei verbindet der Internist, Nierenfacharzt und Intensivmediziner die Erfahrungen der Schulmedizin mit dem Wissensschatz der Naturheilkunde zu einer “integrativen Medizin”, in der sich die Erkenntnisse beider Fachrichtungen ergänzen.

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Regelmäßige körperliche Aktivität

Zu Dobos’ Team gehören nicht nur Ärzte, sondern auch Physiotherapeuten, Yogalehrer oder Ernährungsexperten. Patienten werden hier nicht nur passiv behandelt, sondern müssen aktiv mitarbeiten, um das vielleicht Wichtigste zu lernen: Selbstfürsorge. Das Wissen, auf das Dobos zurückgreift, ist uralt. Schon Hippokrates wusste: Gesundheit ist ein komplexes Zusammenspiel von Geist, Körper – und der richtigen Lebensführung.

Allein: Dieses Wissen gelangt nicht mehr zu den Menschen. In unserem Gesundheitssystem hat die Medizin das Reden verlernt. Ein durchschnittliches Gespräch zwischen Arzt und Patient dauert nicht mal acht Minuten. Operationen werden meist gut bezahlt, Gespräche, die Anreize zur Verhaltensänderung geben könnten, eher weniger. Wie soll ein Arzt seinen Patienten davon überzeugen, dass sich eine Veränderung des Lebensstils auszahlt? Mit Broschüren?

Gustav Dobos: "Das gestresste Herz". Mit Naturheilkunde für ein längeres Leben. Neueste Forschung zu Lebensstil und Herzgesundheit. Das 8-Wochen-Programm. Scorpio, 272 Seiten, 20 Euro.

Gustav Dobos: “Das gestresste Herz”. Mit Naturheilkunde für ein längeres Leben. Neueste Forschung zu Lebensstil und Herzgesundheit. Das 8-Wochen-Programm. Scorpio, 272 Seiten, 20 Euro.

Zu gewinnen gäbe es viel: Lebensqualität. Und Lebenszeit. Beispiel Bluthochdruck: Bis zu 30 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Hypertonie. Die wird vor allem medikamentös behandelt – mit ACE-Hemmern, Betablockern oder Entwässerungsmitteln. Oft notwendig, aber oft auch der bequemere Weg. Eine Alternative wäre überaus simpel: regelmäßige körperliche Aktivität. Die stärkt das Herz, das dann mit weniger Anstrengung das Blut durch den Körper pumpt – was den Druck auf die Arterien senkt. Schon zehn bis 20 Minuten Bewegung täglich helfen.

Auch eine Ernährungsumstellung wäre sinnvoll: weniger Fleisch, mehr Gemüse und ein behutsamer Umgang mit Salz. Sogar regelmäßiges Blutspenden kann den Blutdruck senken – den oberen Wert von durchschnittlich 160 auf 144, den unteren von durchschnittlich 91 auf 84.

Beispiel Cholesterin: Etwa zwei von drei Deutschen gefährden ihr Herz, weil sie zu viel Cholesterin im Blut haben. Vor allem weil das schädliche LDL-Cholesterin an der Bildung von Ablagerungen beteiligt ist, welche die Arterien verengen. Dagegen erfand die Arzneimittelindustrie die Stoffgruppe der Statine. Die Zahl der Verordnungen in Deutschland hat sich von 2008 bis 2017 annähernd verdoppelt. Hierzulande nehmen fast sechs Millionen Menschen regelmäßig ein solches Medikament ein.

Jedes Bisschen Bewegung zählt

Dabei könnten viele Verordnungen überflüssig werden – ebenfalls durch andere Ernährung. Wer weniger Fleisch und Wurst isst, nimmt weniger gesättigte Fettsäuren zu sich. Mehr Gemüse, mehr Obst, mehr Vollkornprodukte können in vielen Fällen Cholesterinsenker überflüssig machen. Britische Forscher fanden heraus: Äpfel – frisch oder getrocknet – senken das schädliche LDL-Cholesterin fast so gut wie Statine. Offenbar liegt das an den in Äpfeln enthaltenen Vielfachzuckern, den Pektinen, die zu den Ballaststoffen gezählt werden. Auch eine tägliche Dosis Leinsamen oder Haferkleie senkt die Cholesterinwerte messbar.

Beispiel Bewegung: Ein deutscher Angestellter verbringt etwa 80.000 Stunden seines Lebens auf einem Bürostuhl. “Dabei hat uns die Evolution dafür gemacht, täglich 20 bis 30 Kilometer zu Fuß unterwegs zu sein. Laufen tun wir heute im Schnitt nur noch 800 Meter und meistens nicht am Stück”, schreibt Dobos.

Ordnungstherapeutin Anna Paul, 58, sagt: "Unsere Lebensführung zu verändern gleicht dem Erlernen einer neuen Sprache“

Ordnungstherapeutin Anna Paul, 58, sagt: “Unsere Lebensführung zu verändern gleicht dem Erlernen einer neuen Sprache“

Dabei würden schon zehn Minuten zügiges Gehen am Tag dafür sorgen, dass unser Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich sinkt. Jedes Bisschen Bewegung zählt, um das Herz zu stärken und das Anspannungs- und Stressniveau zu senken.

Beispiel Psyche: Nicht jede Verstimmung ist behandlungsbedürftig. Aber etwa 5,3 Millionen der erwachsenen Deutschen leiden unter Depressionen. Dagegen wurden zuletzt pro Jahr mehr als 21 Millionen Verordnungen für Antidepressiva ausgestellt. Für viele Menschen ist das sehr hilfreich. Aber die Ursachen für Depressionen sind vielfältig. Neben genetischen Faktoren sind auch Stress und eine ungesunde Lebensführung ein wichtiger Aspekt – und es bedarf längst nicht immer Medikamente, um das eigene Wohlbefinden zu steigern. Eine Studie zeigt, dass dreimal 45 Minuten Radfahren pro Woche einen ähnlichen antidepressiven Effekt haben wie moderne Medikamente. Yoga, Meditation und Achtsamkeitstraining sind als Unterstützung wirksam.

Was noch immer nicht die Frage beantwortet, warum wir uns mit der Veränderung so schwertun. Offenbar brauchen wir Menschen zunächst sehr viel Kraft, um das Gravitationsfeld unserer Gewohnheiten zu überwinden. Danach hilft – wie beim Meditieren – tägliche Übung.

“Im Maß liegt die Ordnung”

An der Klinik von Gustav Dobos beschäftigt sich ein ganzes Team von sogenannten Ordnungstherapeuten mit der Suche nach der richtigen Balance. Anna Paul, 58-jährige Gesundheitswissenschaftlerin, hatte sich schon in ihrer Doktorarbeit mit der Frage beschäftigt, wie sich Lebensstile verändern lassen. Die Idee der Ordnungstherapie geht auf Männer wie Sebastian Kneipp oder den Schweizer Arzt Max Bircher-Benner zurück.

Basis ist die Vorstellung, dass für Gesundheit nicht nur der körperliche Zustand, sondern auch die geistig-seelische Verfassung wesentlich sei. Der Mensch müsse für alles das rechte Maß finden, um gesund zu bleiben oder zu gesunden. Motto: “Im Maß liegt die Ordnung, jedes Zuviel und jedes Zuwenig setzt an die Stelle von Gesundheit Krankheit.”

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“Dieses Bewusstsein haben viele Menschen verloren”, sagt Paul. Dagegen könne man einiges tun – und das nicht durch Askese, sondern durchaus lustvoll. Weder gehe es darum, ein Glas Wein oder ein Stück Schokolade zu verteufeln, noch ganz auf Fleisch zu verzichten. “Wir möchten unsere Patienten wieder zu besserer Selbstregulation und damit zur Selbstheilung befähigen.”

Wie wenig achtsam wir häufig mit uns selbst sind, illustriert Paul mit einem Bild: “Beim Auto erkundigen wir uns ganz genau, welches Öl wir in den Motor einfüllen dürfen. Leuchtet dann trotzdem mal die Ölwarnlampe, bringen wir den Wagen sofort in die Werkstatt. Mit uns selbst gehen wir viel achtloser um. Erspüren gar nicht erst so richtig, was gut für uns ist. Und wenn die Warnlampe leuchtet, kleben wir schnell ein Pflaster drüber und denken: Ach, die wird schon wieder ausgehen.”

Veränderungsprozess

Tut sie natürlich nicht. Bis er da ist, der Herzinfarkt oder der Schlaganfall. “Wir haben Selbstfürsorge nicht gelernt”, sagt Paul, “weil wir schon als Kinder auf Leistung getrimmt werden. Wie wir das rechte Maß finden und unsere Gesundheit fördern können, lernen wir nicht.”

Vergleichsweise leicht fällt uns das tägliche Zähneputzen. Automatismen gehen uns einfach von der Hand. Veränderungen von heute auf morgen aber sind oft nicht nur schwer, sondern für manche Menschen regelrecht angstbesetzt. Warum etwas Neues wagen, wenn ich mit dem Alten noch irgendwie über die Runden komme? Wir brauchen Zeit und viele Wiederholungen, um aus neuen Verhaltensweisen eine Gewohnheit werden zu lassen. “Das gilt auch für gesünderen Lebenswandel”, sagt Paul. “Am Anfang brauchen wir mentale Disziplin. Unsere Lebensführung zu verändern ist so, als müssten wir eine neue Sprache lernen. Das dauert. Aber es wird mit der Zeit immer leichter.”

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Gustav Dobos und Anna Paul erleben im Klinikalltag immer wieder, wie kleine Fortschritte zu Beginn der Behandlung den großen Veränderungen den Weg bahnen. Gewichtsverlust oder bessere Blutwerte motivieren dazu, dranzubleiben am Veränderungsprozess.

In seinem Buch stellt Dobos ein Acht-Wochen-Programm vor, mit dem jedem, der etwas verändern will, der Einstieg in diesen Prozess gelingen kann. Die Übungen sind simpel, aber zahlreich: kneipp’sche Wasseranwendungen, kleine Bewegungseinheiten, progressive Muskelentspannung, ein Tagebuch, in das man Glücksmomente einträgt, Achtsamkeitstraining, Kochrezepte. Doch wie soll man all das schaffen, wenn es einem schon schwerfällt, einen Tag lang auf Süßigkeiten zu verzichten?

Lebensfreude

Denkfehler, sagt Anna Paul. Denkfehler, sagt auch Gustav Dobos. Niemand müsse alles zugleich auf den Kopf stellen. Jeder habe die Freiheit, zu entscheiden, was gehe und was nicht. “Schauen Sie, welche Veränderung Ihnen leichtfällt. Und was Sie glauben, auf keinen Fall verändern zu können”, rät Paul.

Schon dieser Prozess ist ein Anfang. Und dann geht es weiter. In kleinen Schritten, jeden Tag ein bisschen. Und ganz langsam, ganz allmählich, verändert sich durch tägliche Übung etwas. Der Leib lebt auf. Der Geist zieht mit. Und das Neue, zuvor Unvorstellbare wird alltäglich. Da ist sie, die neue Sprache. Zwei wichtige Vokabeln: Wohlbefinden. Lebensfreude.

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