Nachrichten des Tages: Eurojackpot von 90 Millionen geht nach Bayern

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Kommissionsbericht legt “Kultur der Angst” an Ballettschule Berlin offen

An der Staatlichen Ballettschule Berlin herrscht nach Einschätzung einer Expertenkommission eine “Kultur der Angst”. Die von Schülerinnen und Schüler erhobenen Vorwürfe ließen sich als “Gefährdung des seelischen und körperlichen Wohles” der Kinder zusammenfassen, sagte der Vorsitzende der Kommission, Klaus Brunswicker, bei der Vorlage eines Zwischenberichts. “Ein großer Teil der Vorwürfe ist berechtigt.” Extreme Anforderungen seien verbunden gewesen mit schlechtem Umgang und enormem Druck. Es sei etwas anderes, beleidigt zu werden, als eine harte Ausbildung zu machen, sagte Brunswicker. Zudem habe eine Massierung von Auftritten zur Erschöpfung von Schülerinnen und Schülern geführt. Diszipliniert worden seien sie über die Gefahr, die Schule verlassen zu müssen. Dafür fehle es aber an einem Konzept, was mit den Betroffenen passiere, bemängelte der Kommissionsleiter. Für die Untersuchung sprachen die sechs Experten bisher in 25 Gesprächen mit 45 schulischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Schülerinnen und Schülern aus den drei Abteilungen der Schule für Ballett, Artistik und Allgemeinbildung. 

Katjes-Gruppe übernimmt Kinderpflege-Hersteller Bübchen

Die Katjes-Gruppe übernimmt den vor allem auf die Bedürfnisse von Kleinkindern spezialisierten Pflegeprodukte-Hersteller Bübchen. Das berichtete die Beteiligungs-Holding Katjes International in einer Börsenpflichtmitteilung. Die Katjes-Gruppe erwerbe damit den Marktführer im Segment Kinderpflege in Deutschland, hieß es. Bisher gehörte Bübchen dem Schweizer Pharmaunternehmen Galderma. Bübchen erzielte der Mitteilung zufolge im vergangenen Geschäftsjahr mit etwa 100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro und war profitabel. Produziert wird im westfälischen Soest. Zum Kaufpreis machte Katjes International keine Angaben.

Internetspieler aus Bayern holt sich 90-Millionen-Jackpot

Ein Internet-Lottospieler aus Nordbayern hat den 90 Millionen schweren Eurojackpot gewonnen. Es ist der höchste Lottogewinn, der jemals nach Bayern ging. Wie eine Sprecherin von Lotto Bayern erklärte, habe der 25-Jährige aus Oberfranken 16,25 Euro für seinen Spielauftrag eingesetzt. Seinen Auftrag habe der junge Mann am Freitag erst kurz vor der Ziehung abgegeben. Am Wochenende war bereits bekannt gegeben worden, dass der Jackpot in der internationalen Lotterie geknackt wurde. Offen war zunächst, ob ein Einzelspieler der Glückliche ist – oder eine Tippgemeinschaft den Jackpot holte.

Schild Eurojackpot 90 Millionen Euro

Ein 25-jähriger Mann aus Oberfranken dürfte ausgesorgt haben: Er hat den mit 90 Millionen Euro prallgefüllten Eurojackpot geknackt.

Wirtschaftsweise lehnt Kaufprämien für Neuwagen ab

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer lehnt staatliche Kaufprämien für alle Neuwagen ab. “Das ist purer Lobbyismus, genauso wie die Forderung, nun Abstriche bei Umweltauflagen zu machen”, sagte die Münchner Wirtschaftwissenschaftlerin der “Rheinischen Post” im Vorfeld des Autogipfels der Bundesregierung am Dienstag. Durch solche mit der Corona-Krise begründeten Kaufanreize würden “Käufe vorgezogen, die in den Folgejahren fehlen”. Gerade die Autoindustrie hat aus Sicht der Wirtschaftswissenschaftlerin lange “wichtige Trends wie die E-Mobilität und die Wasserstofftechnologie verschlafen”. Da könne die Corona-Pandemie keine Ausrede sein, um das alte Geschäftsmodell auf viele weitere Jahre zu zementieren, sagte das Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Schnitzer kann sich aber grundsätzlich Hilfen für die Autoindustrie vorstellen. “Eine Kombination von Kaufprämien zum Beispiel für Elektro-Autos, verbunden mit Investitionen in Ladeinfrastrukturen könnte schon sinnvoll sein.”

“Aktenzeichen XY…ungelöst”-Moderatorin Sabine Zimmermann ist tot

Die Adoptivtochter von Eduard Zimmermann, Sabine Zimmermann, ist tot. Sie sei am 1. Mai im Alter von 68 Jahren in München gestorben, teilte das ZDF mit. Sabine Zimmermann war viele Jahre in der von ihrem Vater erfundenen Sendung “Aktenzeichen XY…ungelöst” Co-Moderatorin. Von 1987 bis 2001 moderierte Sabine Zimmermann die Sendung an der Seite ihres Vaters und später neben Butz Peters. Zudem moderierte sie von 1998 bis zur zwischenzeitlichen Einstellung der Sendung 2001 die Sendung “Vorsicht, Falle!”. Bis 2011 blieb Sabine Zimmermann zudem Produktionsleiterin von “Aktenzeichen XY…ungelöst”.

Prozess gegen Ex-Frau von Denis Cuspert hat begonnen

Die frühere Frau des mutmaßlich bereits vor längerer Zeit in Syrien getöteten deutschen Dschihadisten und ehemaligen Rappers Denis Cuspert (alias “Deso Sogg”) muss sich seit Montag in Hamburg vor Gericht verantworten. Der Staatsschutzprozess begann mit der Anklageverlesung, wie eine Sprecherin des Oberlandesgerichts (OLG) in der Hansestadt sagte. Nach Erkenntnissen der Ermittler begab sich die 35-jährige Omaima A. im Januar 2015 mit ihren drei Kindern im Alter von acht Monaten sowie zwei und acht Jahren aus Deutschland zum IS nach Syrien, wo sich ihr damaliger Ehemann aufhielt. Nach dessen Tod bei einem Luftangriff heiratete sie dort später nach islamischem Recht den deutschen Dschihadisten Cuspert, der durch IS-Propagandavideos bekannt wurde.

Die Deutschtunesierin hielt sich demnach bis September 2016 in dem Bürgerkriegsland auf, bevor sie nach Deutschland zurückkehrte. A. habe sich dort in die Strukturen des IS eingegliedert, sich zu dessen Ideologie bekannt und ihre Kinder in dessen Sinn zu einem “kriminellen Lebenswandel” erzogen, hieß es in der Anklageschrift. Auch Verstöße gegen Erziehungs- und Fürsorgepflichten gegen die eigenen Kinder gehören zu den Vorwürfen. Die Angeklagte soll ferner eine 13-Jährige als “Sklavin” in ihrem Haushalt in der Stadt Rakka gehalten haben. Das Mädchen gehörte zur religiösen Minderheit der Jesiden, an welcher der IS einen Völkermord verübte. Dies stuft die Anklagebehörde als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Menschenhandel ein. In dem Verfahren sind zunächst 13 Verhandlungstage bis Anfang Juli angesetzt.

Kurden in Syrien beenden Aufstand von IS-Gefangenen

Kurdische Sicherheitskräfte haben im Nordosten Syriens einen eintägigen Aufstand inhaftierter Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beendet. Die IS-Terroristen hätten zuvor das gesamte Gefängnisgebäude in ihre Gewalt gebracht, teilten die von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) mit. Die Revolte sei nach dem Einsatz von Spezialkräften und Verhandlungen mit den Gefangenen beendet worden. 

Loveparade-Prozess ohne Urteil beendet

Das Landgericht Duisburg hat den Prozess um das Unglück bei der Loveparade 2010 eingestellt. Bei den drei zuletzt verbliebenen Angeklagten hatte das Gericht zuvor nur eine geringe Schuld vermutet. Eines der aufwendigsten Strafverfahren der Nachkriegszeit endet damit nach knapp zweieinhalb Jahren und 184 Sitzungstagen ohne ein Urteil. In dem Prozess ging es um die tödlichen Verletzungen von 21 jungen Menschen bei einem Gedränge auf der Loveparade in Duisburg im Juli 2010. Mehr als 650 Menschen wurden verletzt. Einige leiden bis heute unter den Folgen. Wegen der vielen Verfahrensbeteiligten war in einem großen Saal des Kongresszentrums Düsseldorf verhandelt worden. Dem Verfahren drohte Ende Juli – zehn Jahre nach der Katastrophe – die Verjährung.

Streit über Wahlrechtsreform: CDU im Norden ermahnt CSU

Im Dauerstreit über eine Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Bundestags fordern CDU-Vertreter aus dem Norden von der CSU mehr Kompromissbereitschaft. “Die CSU sollte ihre Blockade bei der Reduzierung der Wahlkreise aufgeben”, sagte der niedersächsische Landesgruppen-Chef Mathias Middelberg der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. 

Ähnlich äußerte sich der CDU-Landesgruppenchef von Schleswig-Holstein, Johann Wadephul. Es falle niemandem leicht, die Zahl der Wahlkreise zu reduzieren, was eine Vergrößerung der einzelnen Kreise bedeute. “Es wird schwierig sein, ein noch größeres Gebiet als Abgeordneter zu betreuen, aber jeder muss jetzt ein Stück weit nachgeben.” Das gelte aber auch für die Opposition, sagte er. “In den nächsten beiden Sitzungswochen müssen wir einen Kompromiss finden.” Hintergrund der Debatte ist die Befürchtung, dass der Bundestag bei der Wahl 2021 durch Überhang- und Ausgleichsmandate auf mehr als 800 Abgeordnete anwachsen könnte. Schon jetzt ist das Parlament mit 709 Abgeordneten so groß wie nie zuvor. Die Normgröße sind eigentlich 598 Mandate. 

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